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Ayurveda Vitale Blog

Konsultation bei Dr. Prerak Shah, Ayurvedaarzt aus Ahmedabad

Konsultationen bei Dr. Prerak Shah sind Anfang Juni möglich in der Ayurveda Koch- und Ernährungsschule Cuisine Vitale

Vata, Pitta und Kapha die drei Doshas sind in jedem Menschen unterschiedlich verteilt. Sowohl Nahrung als auch Lebensweise und biologische Zyklen beeinflussen die Doshas. Ist ein Dosha im Körper erhöht und bereitet Beschwerden unterstützen die richtige Auswahl an Nahrung, Gewürzen und Kräutern und entsprechende Lebensweise dieses zu regulieren.

In einer Konsultation werden sowohl Ernährung als auch Lebens- und Verhaltensweisen entsprechend angepasst, so daß Körper, Geist und Seele wieder in eine Balance kommen.

Eine Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberatung bietet sich an bei:

  • Blähungen
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • Migräne
  • Unreiner Haut
  • Hautprobleme
  • Heuschnupfen
  • zuviel oder zu wenig Gewicht

Termine können Sie unter info@ayurveda-kochschule.de oder Tel 040 53 27 02 49 vereinbaren.

Ayurveda – altes Heilwissen neu entdeckt

Heilwissen aus alten Zeiten werden heute immer aktueller. Eine dieser alten Lehren ist Ayurveda – das Wissen vom Leben – eine Gesundheitslehre aus Indien.
Nach vielen Jahren, in denen ich mich mit Ayurveda beschäftige und in meinen Alltag integriere, steht wieder einmal eine Reise zu Ayurvedaarzt Dr. Prerak Shah nach Ahmedabad an. Ahmedabad ist eine Stadt im Staat Gujarat mit einer stark florierenden Wirtschaft. Das Bruttoeinkommen pro Kopf liegt deutlich über dem indischen Durchschnitt, was einer der Gründe ist warum Ahmedabad mehr reiche Einwohner hat als andere Städte in Indien. Produziert werden hier Tabak, Baumwolle & Erdnüsse. Damit ist Gujarat Rohmateriallieferant für wichtige Industriezweige wie die Textil-, Öl- und Seifenindustrie. Weitere bedeutende Anbauprodukte sind Reis, Datteln, Flohsamenschalen, Weizen und Hirse. Zudem ist Gujarats Süden ist bekannt für seinen internatiolen Diamantenhandel und beheimatet viele Diamantenschleifereien.

Gujarat liegt im westlichen Teil von Indien. Mahatma Gandhi ist hier geboren worden. Daher kann in Ahmedabad ein Gandhimuseum und Ashram besichtigt werden. Der Bundesstaat ist bekannt für seine kilometerlangen Strände, seine heiligen Tempel, historischen Städte und religiöse Stätten wie Dwaraka, Ambaji, Shamlaji, die Jain Tempel, der 5000 Jahre alte Sonnentempel in Modhera und einige mehr. Dazu sind in Gujarat mehrere Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete, die noch einige der letzten asiatischen Löwen beherbergen, zu finden.

Prerak nennt Ahmedabad eine Kleinstadt, denn sie hat “nur” ca. 5,6 Mio Einwohner. Im Vergleich zu anderen Städten in Indien stimmt das.

Ebenso wertvoll ist die leckere Küche der Gujarati. Jeden Tag werden andere Gerichte serviert und erst nach einem Monat wiederholt sich eine Speise. So wechseln Upma mit einem Kichererbsensnack und Chutney, Ingwereiscreme, Sabzi, Dosas, eine phantastische Tomatensuppe und die leckerste Spinatsuppe meines Lebens, Kakhara, Idlis …. im Speiseplan ab. Trotz Ayurvedakur schwelgen wir in den unterschiedlichsten Genüssen.

Der erste Tag der Ankunft beginnt mit dem „Ankommen“. Ich und meine Reiseteilnehmer werden erst einmal ins Gästehaus gebracht. Ein paar sind bereits schon dort, wir reisen als letzte an und beginnen unsere Zeit in Indien abends mit dem Kite Festival. Das Kite Festival spielt sich auf den Dächern von Ahmedabad ab. Wir beobachten all die farbigen Drachen in die Luft gelassen werden – kein leichtes Unterfangen bei dem fast nicht vorhandenem Wind. Mit Einbruch der Dunkelheit werden zusätzlich Reispapierballons mit Wünschen gen Himmel gesendet – ein wunderbares Lichtermeer entsteht vor unseren Augen. Danach bekommen wir unser erstes leckeres Essen.

Am nächsten Tag beginnt die Ayurvedakur. Von nun an bekommen wir Ganzkörpermassage, Dampfbad und Einläufe (im Ayurveda Basti genannt). Basti wirken über den Darm, denn viele Krankheiten und Beschwerden haben genau dort ihre Ursache, auch wenn Symptome noch so weit entfernt von dort auftreten können. Für manche ungewohnt und neu und für einen anderen Teil von uns sind diese Anwendungen begeisternd und mit jedem Tag fühlen wir uns besser – energiegeladener. Symptome verschwinden und wir werden durch und durch gereinigt. Manche erhalten zusätzlich Anwendungen gegen Knie-, Rücken oder Schulterschmerzen. Zusätzliche bekommt jeder spezielle Kräuter, die benötigt werden. Die Wärme Indiens tut ebenfalls sehr gut. Auch daß wir in einer Stadt eine Ayurvedakur machen ist förderlich und finden alle gut, denn in die Sonne, in den Wind oder ins Meer dürfen wir sowieso nicht nach den Anwendungen. Statt dessen werden viel Ruhe und Entspannung empfohlen.

Wir sind nun in der zweiten Woche und ich bin schon gespannt wie die letzte Woche aussieht. In der letzten Woche steht der Rasayanateil der Ayurvedakur an. Alle bekommen wir Chyavanprash (ein Mus, das viel Amalaki, aber auch viele andere Kräuter enthält), jedenfalls ein Verjüngungsmittel. Die Anwendungen ändern sich nun. Eine Serie von Shirodhara (Stirnguss), Nasya (Anwendungen für die Sinnesorgane) und Gesichtsmassagen startet nun. Den letzten Shirodhara lasse ich am längsten einwirken und so behalte ich das wertvolle Brahmiöl bis zum nächsten Morgen im Haar.

Uns allen hat die Ayurvedakur in Indien sehr gut getan, jeder hat auf seine Art und Weise davon profitiert. Der Abschied fällt schwer.

Den Termin meiner nächsten Ayurveda-Reise finden Sie hier.

Moringa Oleifera – Heilpflanze des Ayurveda

Moringa Oleifera – Heilpflanze des Ayurveda

Der Moringa Oleifera wächst am Fuße des Himalayagebirges / Indien. In den alten Veden wurde vor mehr als 3000 Jahren schon über den Moringabaum geschrieben und Ayurveda sagt, dass Moringa unzählige Krankheiten heilen könne.

Im Laufe der Jahrhunderte hat die Moringapflanze sich über tropische und subtropische Regionen der Erde verteilt und wird inzwischen in vielen Ländern als Gemüsepflanze angebaut. Moringa hat sich im Laufe der Jahrhunderte an seine Umgebung angepasst und inzwischen sind 13 Arten von Moringa bekannt. Die bekannteste davon ist jedoch der Moringa Oleifera.

Diese Baumart (Pflanze) wächst bis zu 30 cm im Monat und kann in einem Jahr eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen. Fast unendlich scheinen die Verwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Seit mehreren tausenden von Jahren dient er als Nahrung, Medizin und Energiequelle.

Alle Teile des Baumes können genutzt werden. Einheimische Kulturen aller Länder, in denen Moringa wächst, haben unabhängig voneinander die positiven Eigenschaften von Moringa für ihr Wohlbefinden entdeckt und angewandt.

  • Blätter: Nahrungsmittel (frisch oder getrocknet)
  • Blüten: Gewürz, Bienenzucht, Medizin
  • Früchte: Nahrungsmittel
  • Samen: Nahrungsmittel, Öl, Wasserreinigung, neue Anpflanzung
  • Rinde: Medizin, Seilherstellung, Papierherstellung
  • Wurzeln: Nahrungsmittel, Medizin
  • Ganze Pflanze: Tierfutter, Biomasse für alternative Energie
  • Die „Abfallprodukte“: Bodenverbesserer und Biodünger, Tierfutter.

Doch nicht nur für den Menschen bringt der Moringabaum viel Segen, sondern auch für Tiere und Pflanzen. Auf Grund des hohen Anteils an Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren in den Moringablättern sind Tiere, die Moringa in ihrem Futter zusätzlich bekommen, gesünder und sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Stresssituationen.

Auch Pflanzen, die mit einem Pflanzenwachstumsmittel, das aus Moringa hergestellt wird, bespritzt werden, zeigen eine Ertragssteigerung von bis zu 32 % was wir zwei Pflanzenwachstumshormonen zu verdanken haben, die der Moringabaum enthält.

Seit mehr als 20 Jahren werden weltweit in vielen wissenschaftlichen Forschungsprojekten die vielen Vorteile für Mensch, Tier und Pflanze untersucht und bestätigt. Mehr über Moringa und Produkte erfahren Sie hier.

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