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Ayurveda-Blog

Classic Ayurveda in Hamburg mit Dr. Prerak Shah aus Ahmedabad / Gujarat

Vom 10. – 11. Juni 2017 ergibt sich für Adepten der Ayurveda-Ernährungs- und Gesundheitslehre die seltene Gelegenheit, in Hamburg an zwei Seminaren teilzunehmen, die vom bekannten Ayurveda-Mediziner Dr. Prerak Shah gehalten werden:

• Mundhygiene und Zungendiagnose im Ayurveda (4,5 Stunden) und/oder

• Wechseljahre managen mit Ayurveda (4,5 Stunden).

Beide Themen werden von Dr. Shah praxis nah als auch inhaltlich fundiert vermittelt. Wer sich intensiver mit Ayurveda beschäftigt sollte die Seminare auf keinen Fall missen. 

Praktizierte Wahrheit und Authentizität: Wenn asiatische Heilmethoden, Philosophien und Lebensformen in unseren Breitengraden zu einem gewissen Bekanntheitsgrad gelangen, besteht oft die Gefahr der „Verwestlichung“ im Sinne einer Abkehr von ursprünglichen Prinzipien zugunsten unserer (vermeintlichen) Bedürfnisse.

An diesem Punkt setzt Dr. Prerak Shah an: Der Ayurveda-Mediziner und Absolvent der bekannten Ayurveda-Universität in Gujarat, Indien, sieht sich als Vermittler traditioneller Ayurveda-Techniken und lehrt bereits seit 1988 in seinem Health-Center in Gujarat sowie weltweit. Prerak, der Vorname von Dr. Shah, bedeutet überseztaus dem Sanskrit „der Inspirierende“. Ein Versprechen, das der Ayurveda-Mediziner in seinen Seminaren und Workshops immer wieder einlöst.

Seit mehr als zwanzig Jahren hat er sich auf PanchaKarma-Kuren bzw. -Therapien spezialisiert, mit denen er u.a. neuro-muskuläre Probleme, Gastrointestinal-Beschwerden sowie Hauterkrankungen verblüffend erfolgreich behandelt.

In seinen Seminaren sowie Workshops legt der renommierte Ayurvedaarzt Dr. Prerak Shah einen Schwerpunkt auf praktische Vermittlung des klassischen Ayurveda. So stehen vor allem selbst erfahr- und praktizierbare Methoden auf dem Programm der beiden Ayurveda-Workshops.

Im ersten Workshop, der am 10. Juni von 10 – 14.30 Uhr statt findet geht Dr. Shah auf unsere allgemeine Gesundheit ein und widmet sich dem Thema: „Mundhygiene und Zungendiagnose im Ayurveda“ . Ein selten angebotenes dennoch wichtiges Thema. Denn trotzdem Mund und Zunge im Verhältnis zum Körper ein nur kleiner Bereich des Körpers ist ist er bedeutsam und übernimmt viele Aufgaben. Die Mundschleimhaut schützt uns z.B. vor eindringenden Bakterien und Viren. Ist der Mund und Schleimhaut gesund, dann fühlen wir uns wohl. Sind wir im Ungleichgewicht treten Beschwerden auf. An Mund, Schleimhaut und Zunge lassen sich zudem die Doshas Vata, Pitta und Kapha erkennen und geben uns Hinweise auf unsere Konstitution. Können wir Ungleichgewichte erkennen, dann gelingt uns Massnahmen zu ergreifen, die uns wieder in unsere Mitte bringen. Somit können wir gezielt für unsere Gesundheit vorsorgen.

Der zweite Workshop, findet am 11. Juni von 10 – 14.30 Uhr statt. Hier spricht Dr. Prerak Shah Möglichkeiten speziell für Frauen an die Zeit der Wechseljahre managen zu können. Titel des Seminares ist: „Defizite der Wechseljahre mit Ayurveda meistern“ . Ayurveda heißt nicht nur eine für sich passende Ernährung und Lebensweise zu finden. Mit Ayurveda können auch ganz gezielt Lebensphasen unterstützt und begleitet werden. Gerade in der Zeit der Wechseljahre verändern sich sowohl das Hormon- als auch das Stoffwechselsystem der Frau und jede Frau reagiert hierauf in Abhängigkeit zu Ihrem Konstitutionstyp unterschiedlich. Im Ayurveda finden wir viele Empfehlungen und Hinweise darüber uns zu stabilisieren und auszugleichen damit wir den Wechseljahren in Ruhe begegnen können.

Unterrichtssprache ist englisch.

Übersetzt wird von Martina Kobs-Metzger, Inhaberin der Ayurveda Kochschule Cuisine Vitale, Hamburg

Anmelden können Sie sich direkt über das Kontaktformular .

Kubebenpfeffer im Ayurveda

Kubebenpfeffer ist eine der zahlreichen Pfeffersorten und ist dieses Jahr 2016 als Heilpflanze des Jahres bezeichnet worden. Die Früchte des Pfeffergewächses sind kugelig, 4-5 mm breit und stammen aus Indonesien. Im Mittelalter waren die Kubebenfrüchte erschwinglicher und ein beliebter Ersatz im Vergleich zum wesentlich teuren Schwarzen Pfeffer. Hildegard von Bingen eine bekannte Äbtissin des Mittelalters hat den Kubebenpfeffer als ein den Geist und Verstand erhellendes Gewürz beschrieben, was zudem ungeziemende Begierden mäßigen solle. Im Orient, der arabischen Welt, wird Kubebenpfeffer jedoch als Aphrodisiakum eingesetzt.

Kubebenpfeffer enthält bis zu 10 % Ätherische Öle, die den charakteristisch holzig-bitteren Geschmack der Kubeben ausmachen, dazu besitzen die Früchte eine leichte Schärfe und haben ein nach Menthol schmeckendes Aroma. Seine Wirkung auf die Verdauung ist kühlend. Auf dem Gaumen hinterlässt der Pfeffer ein prickelndes Gefühl. Auf Grund seiner Geschmacksrichtungen und Wirkung im Verdauungstrakt wirken die Kubebenfrüchte leicht Vata stärkend, dafür aber Kapha und Pitta ausgleichend. Als Gewürz ist Kubebenpfeffer heute vor allem in Gewürzmischungen gebräuchlich; in Nordafrika im Ras el Hanout und in Asien im Curry.

In der Volksmedizin werden der Pfeffersorte allerlei positives wie enzündungshemmend und antibakteriell wirkend nachgesagt. Sie sollen auswurffördernd sein, ebenso harntreibend, harndesinfizierend sowei blähungs- und krampflösend. Sie sollen anregend auf das Gehirn wirken und sowohl Konzentration als auch das allgemeine Wohlbefinden fördern.

Gerne wird die Pfeffersorte in Schnupftabak und Asthmazigaretten verwendet, aber auch in alkoholischen Getränken. Ayurveda schwört ebenso auf den Kubebenpfeffer, da er schleimlösend wirken soll.

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Ayurveda – was ist das ?

Ayurveda, auch „Mutter der Medizin“ genannt ist eine alte überlieferte Medizin- und Gesundheitslehre (ca. 3000 Jahre) aus Indien und Sri Lanka. Die Lehre beschäftigt sich mit dem Thema „Wissen vom langem und gesundem Leben“.
Als lecker und wohltuend wird die Kochkunst des Ayurveda empfunden. Darüber hinaus finden wir viele Empfehlungen zu Ernährung und Lebensweise. Jedoch kennt Ayurveda keine allgemein gültigen Tipps, sondern betrachtet jeden individuell und ganzheitlich. Jeder ist eine Einheit aus Körper, Geist, Seele und Sinnesorgane und hat ganz unterschiedliche Bedürfnisse.

Aussagen wie zum Beispiel „Butter ist für den Körper ungesund“ oder „Rohkost ist gesund“ finden wir in dieser Lehre nicht. Denn was dem einen gut tut, kann für einen anderen unzuträglich sein. Daher wird im Ayurveda viel beobachtet und äußere und innere Einflüsse sowie deren Wirkung auf ein System von Körper, Geist und Seele werden analysiert. Die Gesundheitslehre weiß wie unterschiedlich Nahrung, Lebensweise, Jahreszeiten, Alterszyklen usw. uns beeinflussen können.

Grundlage des Wissens vom Leben ist die sogenannte Typenlehre oder auch Konstitutionslehre, die dem ein oder anderen auch durch die Humorallehre von Hippokrates bekannt ist. Diese Typenlehre baut auf dem Wissen über die fünf Elemente Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde mit ihren Eigenschaften, Geschmacksrichtungen und ihrer Thermik auf. Mit Hilfe der Typenlehre können wir leichter und schneller heraus finden was unsere eigene Gesundheit fördert und was nicht.

Ayurveda ist der Ansicht, dass alles was uns umgibt und auch wir selbst aus den fünf Elementen besteht. Jedes Element hat spezifische Eigenschaften und wird durch die drei Doshas im Körper repräsentiert. Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha genannt sind sogenannte Bioenergien und steuern sowohl körperliche als auch geistige Abläufe.

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