Gesund beginnt im Mund

Der Mund ist ein kleiner aber dennoch im Verhältnis zu unserem Ganzen Körper wichtiger Bereich des Menschen. Mit dem Mund nehmen wir nicht nur Nahrung auf, wir sprechen und atmen auch damit. Zudem drücken wir über Mimiken unsere Gefühle aus oder wir zeigen unsere Zuneigung wie beispielsweise beim Küssen. Ein Grund um sich einmal ausführlicher mit dem Thema der Mundhygiene zu beschäftigen.

Am Zustand der Schleimhaut und an Veränderungen im Mundbereich wie z.B. am Kiefer und den Zähnen lässt sich erkennen wie gesund unser Körper ist bzw. wo und ob wir einen Mangel haben. Um Zähne und Schleimhaut gesund zu halten ist die tägliche Mundhygiene wichtig. Im Ayurveda geht es dabei nicht nur rein um’s Zähne putzen. Ayurveda kennt viele Tipps und Empfehlungen, die darüber hinaus gehen. Angefangen beim Zungeschaben, über Gurgeln bis hin zu Spülungen des Mundes mit Ölen oder wässrigen Substanzen.

Beim Zähne putzen ist wichtig keine Zahnpasten oder auch Zahnpulver zu verwenden, die Zucker/Saccharose enthalten und dadurch süßer schmecken. Ein Zahnputzmittel sollte bitter, scharf und zusammenziehend schmecken. Eine sehr gute Zahnpasta bietet beispielsweise Lifeplus an. Diese enthält Teebaumöl und ist in zwei unterschiedlichen Versionen zu bekommen – einmal mit aber auch ohne Fluorid. Ayurveda empfiehlt Zahnpasta ohne Fluorzusatz zu verwenden.
Wer lieber ein Pulver verwendet kann das Zahnpulver von der Firma Lebenskraft pur verwenden. Dieses Pulver schmeckt genau wie die Zahnpasta von Lifeplus bitter, scharf und zusammenziehend. Selbstverständlich können auch andere Zahnpasten oder Zahnpulver zum Reinigen der Zähne verwendet werden, allein wichtig ist der Geschmack.

Für das Schaben der Zunge werden sogenannte Zungenschaber empfohlen und am Besten keine Plastik-Schaber oder Bürstchen, sondern Instrumente aus Metall wie z.B. Edelstahl, Silber, Gold, Bronze etc.. Die einfachste Variante ist der Zungenschaber aus Edelstahl. Besser ist wenigstens Silber. Silber hat den positiven Effekt, dass das Metal antimikrobiell, antiviral und antimykotisch wirkt. Gold unterstützt das Immunsystem und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Kupfer hat eine antibakterielle und antimikrobielle Wirkung und ist ebenfalls zu empfehlen.

 

Warum empfiehlt Ayurveda das Zunge schaben?

Die Zunge ist ein Entgiftungsorgan und wir unterstützen durch das Entfernen des Belages am Morgen den Körper. Zusätzlich wird Agni, unser Körperfeuer, entfacht. Aber auch das Geschmacksempfinden und Mundgeruch verbessern sich. Die Abwehrkräfte werden gestärkt, denn in der Oberfläche der Zunge können sich Essensreste und Mikroben ansammeln, was sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann. HEUTE empfehlen sogar Zahnärzte das schaben der Zunge (ca.2-4 mal zu schaben reicht aus) – eine Technik, die seit Jahrtausenden im Ayurveda angewendet wird.

 

Besonderheiten des Gurgelns

Im Ayurveda wird nicht nur bei Erkältungskrankheiten gegurgelt, sondern durchaus wird empfohlen täglich zu gurgeln. Denn beim Gurgeln wird der Rachenraum gereinigt. Eine geeignete Flüssigkeit zum Gurgeln ist beispielsweise 1/2 TL Kurkuma und eine Prise Steinsalz in Wasser aufgelöst. Der einzige Nachteil ist, dass das Waschbecken sich verfärbt. Was bei Tageslicht jedoch wieder verblasst. Alternativen zum Gurgeln mit Kurkumawasser kann Salbei-, Pfefferminztee, Salzwasser o.ä. sein. Auch hier ist der Geschmack wichtig. Dieser sollte wie beim Zähne putzen vor allem bitter, scharf und zusammenziehend oder leicht gesalzen sein.

 

Mundspülungen – in Europa auch bekannt unter Öl ziehen

Mundspülungen können mit Ölen durchgeführt werden, aber auch mit wässrigen Substanzen. Wie funktioniert das Öl ziehen? Die Prozedur ist einfach.
Nimm etwas Öl in den Mund und bewege dieses im Mund hin und her. Das Öl wird solange im Mund gehalten wie Dir möglich ist. Währenddessen sollen Bakterien gebunden werden, die am Schluß mit dem Öl ausgespuckt werden, zum Beispiel in den Haushaltsmüll. Mundspülungen halten den Mundraum gesund. Denn das Hin- und Herbewegen des Öls produziert Speichel. Der vermehrte Speichelfluss soll dabei Bakterien und Toxine von Zahnfleisch und Zunge aufnehmen und binden.
Ebenso bringen Kau- und Saugbewegungen die Lymphe in Schwung, was das Immunsystem anregt. Krankheitserreger können damit nicht mehr so leicht über die Schleimhäute in den Körper eindringen.

Sogar heutige Forschungsergebnisse bestätigen den positiven Effekt auf die Mundhygiene: Öl ziehen stärkt das Zahnfleisch, wodurch sich Entzündungen verringern. Was widerum Zahnfleischbluten verringert, Karies und Mundgeruch oder auch Erkältungen vorbeugt sowie einige weitere Vorteile bringt.

So empfiehlt Ayurveda Öl ziehen als Beauty-Behandlung. Meine eigene Erfahrung damit ist, dass ich bei regelmäßiger Anwendung weniger Creme von außen brauche.

Wer Schwierigkeiten mit öligen Substanzen hat, kann auch flüssige Mundwässer nehmen. Einige ayurvedische Mundöle und Mundwasser sind im Handel zu bekommen. Als flüssiges Mundwasser verwende ich am liebsten den Rebaschenwein von Hildegard von Bingen. Dieser stärkt Zähne und Zahnfleich. Jedoch können auch Salbei-, Pfefferminztee oder andere erfrischende Tees verwendet werden.

Wichtig ist wie bei vielem im Ayurveda die Regelmäßigkeit und das tägliche Einbinden in die Tagesroutine.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren wünsche ich.

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