Welche Rituale pflegst Du im Alltag? Hast Du darüber schon einmal nachgedacht? Und was ist für Dich Routine? Emotional empfinden wir Rituale oft als angenehmer, denn Rituale suchen wir uns selbst aus. Wir entscheiden uns sozusagen für ein Ritual allein oder in der Gruppe und gestalten den Ablauf, weil wir einen Sinn darin finden.

Z.B. kann ich jeden Morgen frühstücken, weil ich irgendwann einmal gelernt habe, dass das gut für mich ist und ich mich inzwischen daran gewöhnt habe. Das ist eine zur Routine gewordene Gewohnheit. Mit Sicherheit wertvoll. Andererseits ist die Gewohnheit aber vielleicht auch lästig. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Vielleicht haben wir morgens noch keinen Hunger oder wir sind in Eile, haben den Kopf schon mit dem voll was wir heute alles TUN möchten oder oder. Wir haben sozusagen die Freude daran verloren. Ist diese Routine dann noch förderlich? Oder schadet sie eher unserem Wohlbefinden? 

Vielleicht ist uns solche eine Gewohnheit/Routine sogar unangenehm und im Extremfall lästig. Wir empfinden sie als Bürde und Mühsal. Woran kann das liegen? Oft können wir in einer Routine den Sinn nicht erkennen und sehen.

Doch was passiert, wenn wir eine unangenehme Routine umwandeln in ein Ritual ? Können wir dann unseren Fokus verändern und Licht am Ende des Tunnels sehen?

Wie können wir die Routine Frühstück in etwas schönes wandeln und aus der Routine ein Ritual gestalten? Eine Teilnehmerin erzählte einmal: Dass sie angefangen hat etwas früher aufzustehen und das Frühstück zu zelebrieren. Sie zündete sich ab sofort eine Kerze zum frühstücken an, deckte den Tisch hübsch und begann das Frühstück zu genießen. So ist aus ihrem Frühstück ein lieb gewonnenes Ritual geworden was ihr Energie und Kraft für den Alltag gibt.

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