Rituale im Alltag

Welche Rituale pflegst Du im Alltag? Hast Du darüber schon einmal nachgedacht? Und was ist für Dich Routine? Emotional empfinden wir Rituale oft als angenehmer, denn Rituale suchen wir uns selbst aus. Wir entscheiden uns sozusagen für ein Ritual allein oder in der Gruppe und gestalten den Ablauf, weil wir einen Sinn darin finden.

Betrachten wir doch einmal das Thema „regelmäßig frühstücken“. Du kannst jeden Morgen frühstücken, weil Du irgendwann einmal gelernt hast, dass das gesund sein soll und inzwischen hast Du Dich daran gewöhnt. Das ist eine zur Routine gewordene Gewohnheit. Mit Sicherheit ist sie wertvoll. Andererseits ist dir diese Gewohnheit aber vielleicht auch lästig geworden. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Vielleicht hast Du morgens noch keinen Hunger oder Du bist in Eile, hast den Kopf schon mit dem voll was Du heute alles TUN möchtest oder oder oder. Du hast sozusagen die Freude daran verloren. Ist diese Routine dann noch förderlich? Oder schadet sie eher Deinem Wohlbefinden?

Vielleicht ist Dir solch eine Gewohnheit/Routine sogar unangenehm und im Extremfall lästig. Dir ist das tägliche frühstücken zu mühsam. Woran kann das liegen? Oft können wir in einer Routine den Sinn nicht erkennen und sehen.

Ritual statt Routine

Doch was passiert, wenn Du eine unangenehme Routine umwandelst in ein Ritual? Kannst Du Deinen Fokus dann verändern und Licht am Ende des Tunnels sehen?

Wie kannst Du die Routine Frühstück in etwas Schönes wandeln und aus der Routine ein Ritual gestalten?
Eine Teilnehmerin erzählte einmal nach dem Rasayana Wochenendseminar: „Ich habe angefangen etwas früher aufzustehen und zelebriere das Frühstück. Ich zünde mir jeden Morgen eine Kerze an, stelle ein paar Blumen auf den Tisch und beginne dann zu frühstücken. Mein Frühstück genieße ich und starte damit kraftvoll meinen Tag“.

Auf diese Art und Weise ist aus ihrem Frühstück ein lieb gewonnenes Ritual geworden was ihr Energie und Kraft für den Alltag gibt. Ich freue mich, wenn Dich dieser Blogbeitrag dazu anregt einmal über Deine Gewohnheiten nachzudenken und Du sie dahin gehend ändern kannst, sie wieder mit mehr Freude und Tatendrang zu TUN.
Herzlichst Martina

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