Unsere Darmflora ist von unzähligen Mikroorganismen sogenannten Bakterien/Mikrobiomen besiedelt. Bakterien galten lange als gesundheitsschädlich, doch nach heutigem Stand der Wissenschaft gibt es unzählige "gute" Bakterien, die wir sowohl für unsere körperliche, geistige als auch psychische Gesundheit benötigen. In den jüngeren Zeiten der Forschung ist sehr viel Positives auf dem Gebiet der Mikrobiomen erforscht worden. Neulich entdeckte ich einen Vortrag auf YouTube von Dr. Keith Wallace. Er hat heraus gefunden, dass unsere Darmbakterien sowohl unsere Stimmung als auch Gesundheit beeinflussen. Doch nicht nur Dr. Keith Wallace hat interessantes über dieses Thema zu berichten auch vielen andere Forscher sprechen über das Thema wie z.B. Dr. med.Nina Pszolla. Sie plädiert für Nahrungsvielfalt und das hat Ayurveda auf jeden Fall zu bieten. Doch zurück zu den Mikrobiomen. Ein Mikrobiom besteht aus vielen Mikroorganismen samt unseren Genen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Anzahl auf 30 Billionen geschätzt wird und in etwa so groß ist wie unsere Körperzellen. Die meisten Bakterien davon 99 % leben in unserem Dickdarm wo sich Einige hundert verschiedene Arten aufhalten. Mikrobiome sind nicht nur für die Verdauung zuständig. Sie beeinflussen auch Stimmung, sowie geistige und körperliche Gesundheit. Aufgaben der Darmbakterien:
  • Sie helfen bei der Verdauung
  • schützen uns vor krankmachenden Keimen
  • helfen bei der Nährstoffaufnahme wie Calcium und Eisen
  • bilden bestimmte Vitamine (B-Vitamine, Vitamin K)
  • trainieren das Immunsystem
  • helfen beim Aufbau und Erhalt der Darmwand
  • bilden Botenstoffe des Nervensystems (Neurotransmitter)
  • Der Darm und seine Bewohner sind sehr wichtig für uns. In der Darmwand befinden sich 80 % des Immunsystems und ein eigenes (sekundäres) Nerven- und Hormonsystem. Gehirn und Darm stehen in permanentem Austausch zu einander und vom Darm fließen mehr Informationen zum Gehirn als umgekehrt. Belastungen können den Darmmikroben zusetzen und sich auf die Darmflora auswirken wie z.B.:
    • die Art der Geburt - Kaiserschnitt oder natürlich geboren
    • das Alter
    • Ernährung und Lebensstil
    • Bewegung
    • Medikamente z.B. Antibiotika - können unsere Darmflora über Monate oder sogar Jahre negativ verändern.
    • übertriebene Hygiene
    • Rauchen
    • aber auch chronischer Stress.
    Über die Darmflora hinaus spielt zudem die Darmwand eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Sie kann bei einer länger aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora undicht werden. Bakterien, Toxine, Umweltgifte, aber auch unvollständig verdaute Nahrungsmittel (Ama), geraten dann durch die undichte Darmwand in die Blutbahn und werden in den verschiedenen Geweben abgelagert. Dadurch können einige gesundheitliche Probleme entstehen. Für den Ayurveda ist das nichts Neues. In der indischen Gesundheitslehre steht eine Analyse des Darmes, der Verdauung und Ernährung im Vordergrund und legt Wert auf eine abwechslungsreiche Kost und gesunde Lebensweise was die Balance unserer Darmflora erhält. Ebenso wichtig ist eine Analyse von Agni unserem Verdauungsfeuer. Haben wir ein kräftiges Agni, können wir Stoffwechselschlacken im Ayurveda „Ama“ genannt „verbrennen“. Agni ist der Schlüssel zu einer guter Gesundheit. In den uralten ayurvedischen Schriften den Veden werden viele geeignete Maßnahmen zur Stärkung des Verdauungsfeuers beschrieben. Auch Kräuter und Gewürze unterstützen Agni wie z.B. Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel etc.. Neue Studien belegen die Wirkung von Kurkuma, Moringa u.a. für eine gesunde Darmflora.Doch nicht nur Kräuter und Gewürze haben eine Wirkung auf unsere Darmflora. Auch Probiotika und Präbiotika sind Kraftnahrung für unser Mikrobiom, Nahrungsergänzungen und gesunder Lebensstil beeinflussen das Darmmilieu positiv. So habe ich selbst positive Erfahrungen mit Daily Plus Light von Lifeplus und dem Aurum von Cellagon gemacht. Das Daily von Lifeplus ist ein wahrer Immunbooster. Es enthält neben Präbiotika Flohsamen, im Ayurveda bekannt als Mittel für den Darm, und viele viele andere Inhaltsstoffe wie Gemüse- und Fruchtpulver als auch Extrakte. Wer keine Möglichkeit eines eigenen Gartens hat kann seine Gesundheit und Wohlbefinden damit positiv unterstützen. Wer es lieber flüssig und bereits fertig mag kann sich mit dem Aurum einem Mikronährstoffprodukt von Cellagon gutes TUN. Aber auch Innovall Microbiotic, erhältlich in der Apotheke, ist ein gutes Mittel die Darmflora wieder aufzubauen. Oder das japanische Heilgetränk "Kombucha" wirkt sich positiv auf die Darmflora auf. Kombucha kann mit Hilfe des Kombuchapilzes leicht selbst hergestellt werden und ist ein super Erfrischungsgetränk. Ich nehme spezielle Zutaten für die Herstellung von Kombucha - bei Interesse kannst Du mir einfach eine Mail senden. Schlemme in der Vielfalt mit vielen frischen Nahrungsmitteln, Kräutern, Gewürzen & Co.. Kontaktiere mich gerne bei weiteren Fragen Kontakt

FitReisen Das ist der Titel eines neuen Buches auf dem Ayurveda Buchmarkt und ist anders als alle anderen bereits erschienenen Kochbücher. Nach dem Motto: "Weniger ist mehr" ist die Theorie recht kurz gefasst. Dafür ragt das Buch heraus durch die vielen unterschiedlichen Rezepte aus aller Welt und ist im wahrsten Sinne des Wortes – "Eine kulinarische Reise“. Auf 128 Seiten mit authentischen Porträts, Reiseinspirationen und einfachen, aber authentischen Rezepten macht es Lust, auch zuhause zum Kochlöffel zu greifen und die verschiedensten Geschmacksnuancen der ayurvedischen Küche unterschiedlichster Regionen am eigenen Leib auszuprobieren. Fit-Reisen FitReisen3 Beim interaktiven Kochkurs haben ich und an die zwanzig Journalisten den Kochlöffel geschwenkt. Unter anderem haben wir ein ganz klassisches wohlschmeckendes Ayurvedagericht zubereitet nämlich ein Khichdi. Classic Ayurveda verwendet nur Kurkuma für die Zubereitung, doch für den Kochabend habe ich mich für eine Variante entschieden. Zitat aus dem Buch: "In Indien ist Khichdi das beliebteste Reisgericht und ein Wohlfühlessen wie bei uns Milchreis". Das leckere Rezept aus dem Buch hat mich sehr begeistert. Zutaten: [custom_list style="list-1"]
  • 100 g geschälte Mungbohnen
  • 100 g Reis
  • 100 g grüne Bohnen
  • 3 EL Butterschmalz oder Ghee
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1 MS Kurkumapulver
  • Salz
  • 2 Tomaten
  • 1 frische grüne Chili
  • 3 cm frische Ingwerwurzel
  • 6 Stängel Koriandergrün
[/custom_list] Zubereitung Reis und Mungbohnen in kaltem Wasser waschen, 30 Minuten einweichen, abgießen, Bohnen putzen, fein schneiden. Ghee in einem großen Topf erwärmen, Kreuzkümmel- und Senfsamen erhitzen, bis die Senfsamen platzen. Reis, Mungbohnen und grüne Bohnen unterrühren, mit Kurkuma und Salz würzen. Heißes Wasser angießen, dass die Reis-Bohnen-Mischung gut bedeckt ist. Einmal aufkochen lassen. Abgedeckt bei leichter Hitze etwa 20 Minuten weich köcheln, zwischendurch bei Bedarf portionsweise Wasser angießen. Bei Bedarf nachsalzen. Tomaten halbieren, entkernen, fein würfeln. Chili waschen, längs halbieren, Samen für weniger Schärfe entfernen, fein hacken. Ingwerwurzel schälen, reiben, Koriandergrün kalt abbrausen, Blättchen abzupfen. Zum Servieren auf tiefe Teller verteilen, mit Ingwerwurzel bestreuen, mit Korianderblättchen garnieren. Dieses Gericht eignet sich nicht nur als Beilage mittags sondern alleine gegessen auch als Wohlfühl-Abendessen. Das Rezept ist entnommen aus: "Eine kulinarische Reise - AYURVEDA" von fitREISEN Drei Kochbücher werden verlost und die Gewinnfrage lautet: Gewinnfrage: Wie heißt das klassische Reisgericht im Ayurveda, das häufig in der Panchakarmakur zubereitet wird und welches Gewürz verwendet der Classic Ayurveda hierfür ? Die Antwort kann einfach über das Kontaktformular gesendet werden. Viel Erfolg. Follow

[caption id="attachment_5784" align="alignleft" width="150"]Kuhmilch im AyurvedaGlückliche Kühe[/caption] In Indien gelten Kühe als heilig und Kuhmilch genießt im Ayurveda einen hohen Stellenwert. Wenn wir Milch konsumieren ist wichtig eine hochwertige Milch zu sich zu nehmen. Am Besten ist, wenn die Milch nur pasteurisiert und nicht homogenisiert ist. Am aller Besten ist natürlich frisch gemolkene Milch, doch die Möglichkeit eine solche Milch zu bekommen haben wir heute leider nur noch selten. Ebenso bedeutend ist die Art der Tierhaltung, dürfen sie frei herum laufen? Denn stehen die Kühe nur im Stall und dürfen sich nicht bewegen, dann geht diese Qualität in die Milch. Ihre Eigenschaften sind dann noch schwerer als sie eh schon ist. Auch die Tendenz unseren Organismus zu verschleimen ist um einiges größer als wenn die Milch von frei laufenden Kühen kommt. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist: Haben die Kühe noch ihre Hörner? Denn mittels ihrer Hörner kommunizieren Kühe untereinander. Unmenschlich ist, sie ihrer Hörner zu berauben. Wichtig ist auch das Futter der Kühe. Denn, alles was sie zu sich nehmen nehmen wir auch zu uns, wenn wir Kuhmilch trinken und Milchprodukte verzehren. Je qualitativ hochwertiger die Nahrung und die Tierhaltung ist, desto besser sind die Produkte daraus. Die optimale Fütterung für trockenstehende Kühe Trockenstehende Küche brauchen eine besondere Fütterung, um sich optimal regenerieren zu können. Sie haben ganz spezielle Ansprüche und sollten am besten zweiphasig gefüttert werden. Auf jeden Fall sollte eine Überversorgung vermieden werden. Sie kann zu einer verminderten Futteraufnahme während der darauf folgenden Laktationsphase führen. Die zweiphasige Fütterung Trockenstehende Kühe sollten anfangs hauptsächlich mit Struktur- und anschließend mit Energiefutter versorgt werden. Ab dem Zeitpunkt des Trockenstellens werden energiearme, aber strukturreiche Rationen verfüttert. In dieser Phase wird der Energiegehalt beispielsweise durch die großzügige Zufütterung von Stroh verringert. Anders als laktierende Küche oder Tiere in Weidehaltung benötigen trockenstehende Kühe nämlich deutlich weniger Energie und Eiweiß. In den letzten drei Wochen vor der Abkalbung wird dann eine deutlich energiereichere Ration verabreicht. Die zweite Phase ist besonders wichtig. In dieser Zeit wird der Pansen wieder an das Futter gewöhnt, das die Tiere in der darauffolgenden Lakationszeit erhalten werden. Darüber hinaus benötigen die Kühe für die Kalbung deutlich mehr Energie als in den vorangegangen Wochen. Die einphasige Fütterung Für Kühe mit hoher Milchleistung und einer guten körperlichen Kondition wird hingegen eine verkürzte Trockenstehzeit von 30 bis 40 Tagen empfohlen. Diese Kühe sollten einphasig gefüttert werden. Sie bekommen eine energiereiche Fütterung, die mit der in der Lakationsphase vergleichbar ist. Zwar erbringen Kühe mit verkürzter Trockenstehzeit zunächst eine geringere Milchleistung als Kühe mit normaler Trockenstehzeit, sie sind aber auch früher wieder einsatzbereit. Laut www.agrarnetz.com stellt es für den Bauern eine große Herausforderung dar das optimale Verhältnis zwischen Futterkosten und Milchleistungen zu ermitteln. Gleichzeitig hat die richtige Fütterung großen Einfluss auf die Milchqualität. Optimale Fütterung und Tierhaltung sind für einen indischen Lehrer der Grund warum er seine eigenen Kühe auf der Alm hält ;-). Masalamilch: 2 TL Kurkuma 1 Prise langer Pfeffer (Pippali) etwas Sharkara 1 Glas Milch Milch erwärmen, alle Zutaten hinein geben und einmal kurz aufkochen lassen. Auf Trinktemperatur abkühlen lassen und genießen. Follow

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